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Bericht über die Generalversammlung 2013

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266 Mitglieder hatten sich für die Generalversammlung vom 26. Juni 2013 entschuldigt. Anwesend waren lediglich 21 Kolleginnen und Kollegen. Der Präsident gab bekannt, dass er sich nach Ablauf seiner Amtsperiode, an der Generalversammlung 2014, nicht mehr zur Wahl stellen wird. Noch ist eine Nachfolge nicht geregelt.

 

Reorganisation des Stadtärztlichen Dienstes

Frau Dr. med. Gabriela Bieri-Brüning, Chefärztin des Geriatrischen Dienstes der Stadt Zürich und ärztliche Direktorin der Pflegezentren der Stadt Zürich sowie Vorstandsmitglied bei ZüriMed, berichtete über die Neuorganisation des Stadtärztlichen Dienstes. Nachdem sich der Vorstand lautstark gegen die Abschaffung des Stadtarztes gewehrt hatte, konnte der Präsident feststellen, dass sich die Befürchtungen des Vorstandes nicht bewahrheitet haben und dass der Stadtärztliche Dienst weiterhin eine Anlaufstelle für Personen bleibt, die im sozialen Netz durch die Maschen fallen.

Statutarische Geschäfte

Das Protokoll der Generalversammlung 2012, der Jahresbericht sowie die Rechnung 2012 und das Budget 2014 wurden nach kurzer Diskussion genehmigt.

Konsequenzen aus der Umfrage zum Allgemeinen Notfalldienst

Der Präsident präsentierte die Resultate der Ende 2012 durchgeführten Umfrage bei den Notfalldienstleistenden (vgl. Artikel in der ZäZ 2 / 2013). Da keine klaren Mehrheiten bei den einzelnen Fragen resultierten, wird es für den Vorstand schwierig sein, allgemein akzeptierte Konsequenzen aus der Umfrage zu ziehen.

Keine Chance für Anerkennungszahlungen

Der Vorschlag des Vorstandes, für Kolleginnen und Kollegen, die Hausbesuche machen, eine Anerkennungszahlung auszurichten, wurde an der Versammlung gleich von zwei Seiten angegriffen. Einerseits wurde argumentiert, dass eine solche Anerkennungszahlung nicht nötig sei, und auf der anderen Seite wurde die Höhe der Anerkennungszahlung als zu niedrig empfunden und der Vorstand aufgefordert, nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen.

Aufgabe der Aktienmehrheit bei der Ärztefon AG

Um die Dienstleistungen des Ärztefons auch ausserhalb des Einzugsgebietes von ZüriMed anbieten zu können, ist eine Erweiterung der Trägerschaft der im Jahr 1962 von unserer Bezirksgesellschaft gegründeten ärztlichen Telefonzentrale notwendig. Der Vorstand von ZüriMed wird den Mitgliedern von ZüriMed in einer Urabstimmung die Abgabe der Aktienmehrheit an die AGZ vorlegen, wenn ein entsprechender Aktionärsbindungsvertrag und ein Leistungsvertrag mit der Ärztefon AG vorliegen.

Neuregelung bei der Vergütung von unbezahlten Rechnungen aus dem Notfalldienst

Weil die Bezirksgesellschaft immer wieder unbezahlte Rechnungen aus dem Notfalldienst vergüten muss, die nach Ansicht des Vorstandes zu spät gestellt wurden, stimmte die Versammlung dem Antrag des Vorstandes zu, nur noch unbezahlte Rechnungen zu vergüten, die innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Erbringen der Leistung gestellt wurden.

Initiative der AGZ zur Neuorganisation des Notfalldienstes auf kantonaler Ebene

Am Ende der Versammlung berichtete der Verantwortliche für den Notfalldienst aus dem Vorstand der AGZ über die laufende Initiative zur Neuorganisation des Notfalldienstes auf kantonaler Ebene. Der Vorstand von ZüriMed beobachtet diese Entwicklung aufmerksam und wird nach Auswertung der geplanten Pilotversuche der AGZ über die Konsequenzen für unsere Bezirksgesellschaft diskutieren.